maldoni

Stell dir vor, du stehst vor einem riesigen Meer und du bist dir sicher, dass du vergessen wirst, wie das Schwimmen geht, wenn du dich da erst rein begibst.

 

Was also machen? Wirklich springen? Wirklich eintauchen in eine Welt, die sich doch mit nur einem Blick so herrlich leicht vermeiden ließe. Dem verträumten Blick nach oben in die Wolken.

 

Stef Maldener setzt mit seiner Musik genau da an und springt hinein. Er nimmt uns mit hinunter und hinein und seine Worte, in einer Reihe, nie absetzende Blasenstränge die nach oben steigen, begleiten uns. Er findet Heimat in der Unsicherheit, erklärt die Unstimmigkeit zur Norm und schafft so, und das überrascht ein wenig: Trost.

 

Da, wo Parameter des Rap aufhören zu greifen, beginnt die lyrische, klare, durchdringende, gefühlvolle und teilweise harte Ausdruckssprache des Künstlers.

 

Er schafft es Fragen tatsächlich wie Fragen klingen zu lassen. Offen. Mit Platz für eine eigene Antwort.

 

Wer ist dieser Typ mit dem eigentümlichen Akzent?

Die Karawane, sie wandert weiter


Die Karawane hat immer Recht

"Die Karawane", Single